Unser Werk in Troyes nimmt den Betrieb auf

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Unser siebtes Werk im Unternehmen und das zweite in Frankreich hat den Bau der ersten Produktionshalle und der Büroetage abgeschlossen. Wir gehen davon aus, dass wir im dritten Quartal des Jahres die erste Drehmaschine mit einer Produktionskapazität von 70.000 m³ Rohfurnier in Betrieb nehmen werden.

Unser neues Werk liegt in der Stadt Troyes in der nordfranzösischen Region Sud Champagne. Der Bau begann im Jahr 2021 und bisher wurde die erste Produktionshalle fertiggestellt und im Mai des laufenden Jahres die erste Büroetage in Betrieb genommen. Die Einrichtung der zweiten Etage wird im Juni abgeschlossen.

Der Bau dieses Werkes folgt einem Phasenplan und wird bei Abschluss eine Fläche von 40.000 m² umfassen. Wir gehen davon aus, dass wir die erste Schälmaschine im dritten Quartal des Jahres in Betrieb nehmen. In den nächsten Monaten werden wir die erste Schälanlage erhalten und montieren. Damit können wir dann 150.000 m³ Pappel verarbeiten und 70.000 m³ Rohfurnier produzieren. Ab jetzt werden die übrigen Phasen fortgesetzt, nämlich die Montage der Trocknungslinien sowie einer zweiten Drehmaschine zur Verdoppelung der Furnierproduktion. In der letzten Phase kommen dann die Linien der zweiten Verarbeitungsstufe (Pressen) für die Herstellung der Fertigerzeugnisse hinzu.

Das Werk ergänzt das bereits in Frankreich vorhandene Werk in der Region Neu-Aquitanien und liegt am Einzugsgebiet der Flüsse Seine und Aube, dem größten Pappelanbaugebiet Europas mit 90.000 Hektar Forsten im Umkreis von 300 km von der Stadt Troyes. Diese Holzart wird in der Herstellung von Sperrholz am häufigsten verwendet. Es handelt sich um Qualitätsholz aus Kurzumtriebsplantagen und zeichnet sich durch seine Nachhaltigkeit aus. Es bindet große Mengen an CO2 aus der Atmosphäre und trägt somit verstärkt zum Umweltschutz bei.

Die strategische Lage des neuen Werks gewährleistet die Versorgung mit Rohstoffen aus nachhaltiger Forstwirtschaft, verbessert die CO2-Bilanz und mildert die Umweltfolgen der Produktion. Damit erfüllen wir unser Nachhaltigkeitsmanifest. In diesem Sinne und auf der Grundlage unseres Engagements für den Schutz der Umwelt wurde ein originelles Projekt gestartet: die „Éco-Pâturage“, die ökologische Weidenutzung der noch nicht im Bau befindlichen Flächen. In der Region heimische Tiere erhalten einen Lebensraum und bedanken sich mit der Pflege der schwer zugänglichen Grünflächen.

Das Werk wird als „Smart Factory“ betrieben werden. Der gesamte Produktionsprozess wird vollständig automatisiert sein und für die Optimierung der Ergebnisse werden Tools der „Industrie 4.0“ eingesetzt. Für die Abteilungen Wartung, Forstwirtschaft, HR, Verwaltung und Geschäftsleitung wurde bereits erstes Personal eingestellt. Bis zum Jahresende soll die Belegschaft auf 50 Personen anwachsen und in der Schlussphase sollen rund 300 Menschen beschäftigt werden.

Mit der Inbetriebnahme dieses neuen Werks wächst die Gesamtzahl auf sieben, davon fünf spanische Produktionsstätten in La Rioja, im Baskenland und in León, sowie zwei weitere in Frankreich: eine in der Region Aquitaine und dieses neue Werk in der Stadt Troyes, in der Region Grand Est – Sud Champagne.

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