Garnica übernimmt Maderas de Llodio

Den hervorgehobenen Artikel lesen forward

Die Übernahme konsolidiert das Wachstum von Garnica und garantiert die Zukunft von Maderas de ‎Llodio, die für beide Unternehmen große Chancen bietet.‎

Garnica gibt heute die Übernahme des in Alava ansässigen Herstellers Maderas de Llodio bekannt, ‎der sich auf die Produktion von Platten aus Monterey-Kiefer spezialisiert hat. Mit dieser Übernahme ‎konsolidiert Garnica sein stetiges Wachstums und sichert gleichzeitig Stabilität und ‎Zukunftsfähigkeit für Maderas de Llodio.‎ Sowohl für Maderas de Llodio als auch für Garnica bietet die Übernahme Chancen für Wachstum ‎und Markterweiterung durch die Diversifizierung des Rohstoff- und Produktportfolios, die dieser ‎Deal bedeutet.‎ Maderas de Llodio nahm den Betrieb im Jahr 1982 in der Stadt Llodio auf und widmete sich ‎hauptsächlich der Produktion von Platten aus Okoumé, Kiefer und anderen Arten. Im Jahr 2003 ‎änderte das Unternehmen seine Geschäftsstrategie, konzentrierte sich auf die Produktion von ‎Kiefernplatten und zog in das Industriegebiet Santa Cruz in Llodio um. Als im Jahr 2009 die Krise ‎begann und sich der spanische Markt verhärtete, begann Maderas de Llodio, seinen Absatz zu ‎internationalisieren und sich auf die Rationalisierung der Produktion zu konzentrieren. Heute ‎exportiert Maderas de Llodio 80 % seines Umsatzes, produziert 42.000 m3 Holzplatten und erzielt ‎einen Jahresumsatz von 21,5 Millionen Euro. Es beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter.‎ Garnica wurde 1941 als Sägewerk gegründet und hat sich, wie auch Maderas de Llodio, auf die ‎Herstellung von Sperrholzplatten spezialisiert. Derzeit ist Garnica weltweit führend in der Produktion ‎von Sperrholzplatten aus Pappel mit einem Umsatz von mehr als 200 Mio. € im Jahr 2017 und einer ‎Produktionskapazität von 330.000 m3 Sperrholzplatten. 93 % des Absatzes gehen in den Export. ‎Seine Hauptmärkte sind Westeuropa und die USA, und es ist in mehr als 40 Ländern auf allen ‎Kontinenten vertreten. Es hat fünf Fabriken und mehr als 950 Mitarbeiter. Das Produktionsmodell ‎basiert auf Nachhaltigkeit und es fördert Kurzumtriebsplantagen als Rohstoffquelle für seine ‎Produkte. Davon profitieren die ländlichen Gebiete und ihre Bewohner, deren Lebensqualität damit verbessert wird. ‎ „Wir alle können sehr von diesem Deal profitieren“, sagte Faustino Uriondo, bisheriger ‎Vorstandsvorsitzender und Einkaufsdirektor von Maderas de Llodio, der auch darauf hinwies, dass ‎‎„Garnica sein Know-how in Bezug auf Produktion, technische Abläufe und Qualitätssicherung, ‎Servicekapazität, seinen globalen Kundenstamm und eine starke Forschung und Entwicklung sowie ‎Innovationskraft für die Entwicklung neuer Produkte in Maderas de Llodio einbringen wird.“ ‎Maderas de Llodio wiederum gibt Garnica die Möglichkeit, seine Produktpalette zu erweitern und ‎damit mehr Kundenwünsche zu erfüllen. „Maderas de Llodio wird uns helfen, weiter zu wachsen und ‎unser Wissen über den Rohstoff Kiefer und seine Möglichkeiten zu vertiefen“, ergänzte Pedro ‎Garnica, Verwaltungsratsvorsitzender von Garnica.‎ Andererseits „wird die Tatsache, dass wir geografisch so nah beieinander liegen und beide ‎Unternehmen eine ähnliche Kultur haben, die Integration beider Unternehmen zweifellos ‎begünstigen“, so Christian Michel, CEO von Garnica.‎
< Categories
Das könnte Sie auch interessieren