Die Pappel als sehr ergiebige Anbaualternative

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Die Pappel stand in der wöchentlich ausgestrahlten Sendung „Surcos“ des Regionalfernsehens in ‎Kastilien und León, im Mittelpunkt. In der Sendung wurden die großartigen Chancen der Pappel ‎als forstwirtschaftliche Plantagen untersucht.‎

Die Sendung „Surcos“ des regionalen Senders in Kastilien und León widmet sich einmal in der ‎Woche den Themen des ländlichen Raums und der Landwirtschaft. Die Sendung vom 9. ‎November bot einen ausführlichen interessanten Bericht über den Anbau von Pappeln unter ‎verschiedenen Aspekten im Hinblick auf seine Zukunft und sein Potenzial.‎ In der Region Kastilien und León wachsen derzeit auf 46.000 Hektar Pappeln, was 60 % dieser ‎Baumart in ganz Spanien entspricht. Mit rund 6.000 Arbeitsplätzen ist der Pappelanbau ein sehr ‎wichtiger Wirtschaftszweig in der Region. Derzeit besteht ein Gleichgewicht zwischen der ‎erzeugten und der von der Industrie nachgefragten Menge Pappelholz. Für die kommenden ‎Jahre wird eine steigende Nachfrage prognostiziert.‎ Guillermo Hernanz, Direktor für Neuprojekte bei Garnica, spricht in der Sendung über das Potenzial ‎von Pappelplantagen und regt an, weitere Räume für diese Holzart auszuweisen: „Die Zukunft ‎des Pappelanbaus ist dank der hohen Nachfrage und des prognostizierten Wachstums der ‎Branche gesichert“, heißt es in dem Bericht.‎ Carlos Álvarez, bei Garnica für die Forstwirtschaft zuständig, erinnert daran, dass die Pappel sich gut mit ‎anderen Nutzpflanzen verträgt, wie es zum Beispiel in Frankreich der Fall ist: „Die ‎Wirtschaftlichkeit der Pappel ist hinreichend bewiesen. Sie ist eine sehr ergiebige Baumart, die ‎hohe Einnahmen pro Hektar generiert. Außerdem geht ihre Bedeutung über die bloße ‎Holzerzeugung hinaus, da sie eine der nachhaltigsten Arten ist, die in unserer Umwelt ‎existieren.“‎ Die Sendung enthält auch Aussagen der Vertreter staatlicher und regionaler Behörden mit einer ‎klaren Botschaft zugunsten der Förderung des Anbaus einer Baumart, die Arbeitsplätze schafft, ‎die Bevölkerung bindet und eine interessante Rendite für Erzeuger und die Industrie bietet. Die ‎Pappel ist als Kulturpflanze eine sehr gute Alternative. Sie hofft auf eine wachsende ‎Unterstützung durch staatliche Stellen.‎
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